TriBelle - Die Hubschrauberinnovation

 

Dr. Sieghard Dienlin (rechts) und Stefan Dolch (links) mit TriBelle und dem Querdenker-Pokal der Interex 2002

Das Wichtigste im Überblick

 

Philosophie – die Lust am Fliegen

Stubenfliege und Mouse haben in ihrer Klasse weltweit Maßstäbe gesetzt. Diese Reihe wird mit TriBelle konsequent fortgesetzt. Alle 3 Modelle gehorchen der Maxime: Flugspaß pur, Reduktion auf das Wesentliche und das vom Feinsten.

Und doch ist TriBelle grundlegend neu und revolutionär: Der erste Hubschrauber mit 3 Rotoren. Keine Mechanik. Eigenstabil.

Es war ein langer Weg bis zur Serienreife. Ideen, Konzepte, Simulationsrechnungen, Prüfstandsversuche, immer wieder neue Varianten und Fliegen, Fliegen, Fliegen. Das Ergebnis verblüfft. Auch alte Hasen fragen: Wie geht das? Und wie es geht! Ein phantastisches Modell, das wir zu fliegen nicht müde werden. Es steckt voller Innovationen. Viele davon sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen; und manche beim näheren Hinsehen immer noch nicht. Understatement der besonderen Art. Entscheidend ist das Ergebnis: Herausragende Flugeigenschaften und Flugleistungen für die Lust am Fliegen.

 

Geniale Steuerung

Die Steuerung erfolgt allein über die Drehzahl der 3 Antriebe. TriBelle kommt daher außer den drehenden Antrieben ganz ohne Mechanik aus, ohne Servos, ohne Gestänge, ohne Ruder, ohne Gelenke an den Rotoren und ohne all die vielen Teile, die einen normalen Hubschrauber aufwändig, schwer, störanfällig und wartungsintensiv machen.

TriBelle ist das weltweit erste und einzige Modell mit diesem genialen Steuerprinzip (Schutzrecht). Es basiert auf einer Erfindung des Solarflugpioniers Dr. Sieghard Dienlin, der die Vermarktung exklusiv an Braun Modelltechnik abgetreten hat.

Insgesamt gibt es 3 Steuerfunktionen:

Wie das im Detail funktioniert, zeigt folgende Tabelle:

Knüppelbewegung

Reaktion der Antriebe

Wirkung am Modell

Gas

auf

Alle Antriebe fahren hoch

steigt

ab

Alle Antriebe fahren herunter

fällt

Nicken

vor

Hinterer Antrieb fährt hoch

fliegt nach vorne, Vorwärtsflug wird beschleunigt

zurück

Hinterer Antrieb fährt herunter

fliegt nach hinten, Vorwärtsflug wird verzögert

Rollen und Gieren

rechts

Rechter Antrieb fährt herunter, linker hoch

fliegt Rechtskurve

links

Linker Antrieb fährt herunter, rechter hoch

fliegt Linkskurve

 

Flugverhalten – harmonisch und facettenreich

TriBelle ist für Flächenflieger und Hubschrauberpiloten gleichermaßen gut geeignet. Die positiven Eigenschaften von Flächenflugzeugen und Hubschraubern werden vereinigt.

Flächenflieger beschreiben das Flugverhalten so:

TriBelle fliegt wie ein 2-Achs-Slowflyer mit Mindestgeschwindigkeit Null und voller "Ruderwirkung" auch im Schwebeflug. TriBelle hat jedoch einen weiteren Geschwindigkeitsbereich als jeder Slowflyer und kann viel enger kreisen.

Hubschrauberpiloten beschreiben das Flugverhalten so:

TriBelle fliegt wie ein normaler Hubschrauber, bei dem man sich nicht um das Heck kümmern muss. Der Schwebeflug ist sehr ruhig. Nimmt man auch nur wenig Fahrt auf, richtet sich das Modell automatisch in Flugrichtung aus. Weiterer Vorteil: Das Modell fliegt eigenstabil, anders als normale Hubschrauber. Sauber getrimmt fliegt TriBelle Kreise, ohne dass der Pilot eingreifen muss. TriBelle ist somit außerordentlich leicht beherrschbar.

Die außergewöhnlichen Flugeigenschaften beruhen unter anderem auf der perfekten Abstimmung hochwertiger Komponenten, der ausgeklügelten Geometrie, der geschickten Massenverteilung und einer trickreichen Elektronik mit Kreiselstabilisierung.

 

Rekordverdächtige Flugleistungen

TriBelle ist auf höchste Effizienz getrimmt. Anders als beim konventionellen Hubschrauber tragen hier alle Rotoren zum Auftrieb bei. Und deren Propellerstrahl wird auch nicht durch einen voluminösen Rumpf abgebremst. Neben diesen prinzipbedingten Vorteilen trägt auch die niedrige Kreisflächenbelastung der Rotoren von nur 8 g/dm2 zu den hervorragenden Flugleistungen bei. Hier zahlt sich Leichtbau aus. Ein besonderes Highlight sind die Rotoren: bei 370 mm Durchmesser nur 7 g leicht.

Der Schwebeleistungsbedarf von TriBelle beträgt nur 15 Watt (bei 280 g Abfluggewicht). Mit schnellladefähigen NiMh-Akkus (6 Sanyo Twicell 750 mAh) werden Flugzeiten von ca. 13 Minuten erreicht, mit speziellen Lithium-Ionen-Akkus bis ca. 1 Stunde.

Durch die Nenn-Betriebsspannung von 7,2 Volt können ganz verschiedene Akkus verwendet werden: 6 Zellen NiCd, 6 Zellen NiMh oder 2 Zellen Lithium-Ionen.

Die Schubreserve ist beträchtlich. Der Maximalschub beträgt ca. 500 g, also etwa das doppelte Abfluggewicht. Damit läßt sich TriBelle sehr agil bewegen. Und einiges an Zuladung verträgt TriBelle auch. Mit Rücksicht auf die Flugeigenschaften sollte das Abfluggewicht jedoch 350 g nicht übersteigen.

 

Lange Lebensdauer

Wo keine Mechanik ist, kann auch keine kaputt gehen. TriBelle ist daher bis auf die Antriebe prinzipbedingt verschleißfrei.

Gelegentlich wird von Glockenankermotoren berichtet, bei denen die Kommutatoren schon nach wenigen Laufstunden verschlissen sind. Wie lange die Motoren halten, hängt von vielen Randbedingungen ab: Betriebsspannung, Strom, Taktfrequenz des Stellers, Verwendung einer Drossel in den Motorleitungen, Häufigkeit von Teillast- und Vollastbetrieb etc. Leider gibt es auch Billiganbieter von Glockenankermotoren, die fehlerhafte Zweite-Wahl-Ware als Erste-Wahl-Ware vertreiben.

Nach mehr als 70 TriBelle-Flugstunden mit den gleichen Antrieben gab es immer noch keinen Defekt, weder an Getrieben, noch an Motoren. Dieses hohe Niveau an Standfestigkeit kommt nicht von ungefähr. Hier zeichnen verantwortlich: Hochfrequenzsteller mit Drossel, Glockenankermotoren aus erster Wahl, im Wirkungsgradmaximum an moderater Spannung betrieben, hocheffiziente Propeller, konsequenter Leichtbau usw.

 

Mechanische Konstruktion – mit Liebe zum Detail

Die Struktur ist ganz aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Damit ist TriBelle leicht und fest zugleich. In der Luft ist TriBelle unzerstörbar. Manch harte Bodenberührung übersteht sie unbeschadet.

Die feine Kohlegewebestruktur der Rohre, der Haube und der Seitenflosse verleiht TriBelle eine edle Optik. Dazu trägt auch die Verkabelung der Antriebe bei. Die ist nämlich ins innere der Rohre verlegt. So gibt es keinen "Kabelsalat" zu sehen.

Wo wir gerade bei Thema Ästhetik sind: Es ist ein akustischer Genuss, dem leisen Surren der niedrigdrehenden Antriebe zu lauschen. Die Propellerdrehzahl beträgt nur ca. 1200 1/min. Das hochwertige Getriebe ist kaum zu hören. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir uns bei den Antrieben für keine Billiglösung entschieden, die die Ohren beleidigen könnte.

Überzeugend ist auch die Akkubefestigung gelöst. Der Akku wird einfach von vorne aufgesteckt. Die elektrische Verbindung ist in der Steckverbindung integriert. Bei einem Absturz wird der Akku nach vorne abgeworfen. Dadurch werden Schäden am Modell weitgehend verhindert.

Die elastischen "Füße" von TriBelle schonen Modell und Boden gleichermaßen. So steht auch Flügen auf dem Parkettfußboden im Wohnzimmer nichts entgegen. Und weil die Füße ganz außen an den Antrieben angebracht sind, steht TriBelle auch sehr sicher. Ein Trainingsgestell, wie es für manch konventionellen Hubschrauber als Zubehör angeboten wird, ist hier nicht nötig.

Die Seitenflosse ist abnehmbar. Demontiert man auch noch die Propeller, ist TriBelle sehr kompakt (ca. 660 x 535 x 150 mm) - ideal fürs Urlaubsgepäck.

 

Echtes Fertigmodell

TriBelle – ein Fertigmodell, das den Namen wirklich verdient: fertig gebaut, Antriebe und Steuerungselektronik montiert und verkabelt. Als letzter Check wird jede TriBelle vor Auslieferung kurz geflogen. Und beim Kunden geht’s dann ganz schnell: Propeller anschrauben, Empfänger platzieren, Seitenflosse und Akku anstecken – schon steht TriBelle zum Abheben bereit.

 

Technische Daten

Position

Gewicht [g]

Modellstruktur mit Haube und Verkabelung

57

3 Getriebemotoren

72

3 Propeller

20

Steuerelektronik

34

Empfänger

24

Akku 6 x 700 mAh Sanyo Twicell NiMh

76

Summe

283

 

Lieferumfang TriBelle - Fertigmodell (Bestell-Nr. 130)

Fertig gebautes Modell, aufgerüstet und eingeflogen.

Ausgerüstet mit: 3 Glockenanker-Getriebemotoren 1524-12, 3 CfK-Propeller 370 mm, Steuerelektronik mit 3 Hochfrequenz-Drehzahlstellern und Piezokreiseln.

Betriebsanleitung

 

Was Sie sonst noch benötigen

Akku 6 x 750 mAh Sanyo Twicell NiMh, mit Halterung (Bestell-Nr. 502)

Ladekabel (Bestell-Nr. 510)

Computersender mit mindestens 4 Kanälen und 2 frei programmierbaren Mischern; Empfänger mit mindestens 4 Kanälen, Stecksystem Graupner/Futaba (bevorzugt PCM); Ladegerät für den Antriebsakku.

 

Stand 12/2002. Irrtum und Änderungen vorbehalten.


Andrea Braun Modelltechnik - Lagerhausstraße 105 - D-67061 Ludwigshafen - Telefon und Fax (0 6 21) 56 71 52

Zurück zu Produkte

Zurück zur Hauptseite